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Gedichte,
Weihnachtsgedicht
Weihnachtsleben
Allüberall hört man Stimmen klingen,
hier und dort jemanden fröhlich „Stille Nacht“ singen,
der jedoch dadurch zunichte gemacht, die Stille in der Nacht.
Die Chöre kommen aus dem Üben nicht mehr,
und nirgends bleibt die Spendendose leer.
Ein jeder hängt in die Ecke sein Gewehr,
keiner will mehr Gewalt,
sonst der Knechte einen schalt.
Auch bleibt dann das Säcklein leer,
was soll bloß Weinachten ohne das Säcklein,
so voll und schwer?
Weihnacht naht im Sauseschritt,
macht das denn mein Konto noch mit?
Kaufen, kaufen, heißt die Devise,
sonst kommt ein anderer noch zuvor, der Fiese.
Karstadt kann sich kaum noch retten,
ringsum Einkaufswelt,
wenn doch nur der Briefkasten hält!
Denn ich hab sie schon in den Ohren,
die Werbekataloge, holen, holen, neuer Preis,
ob das in Gottes Sinne war, wer weiß?
Nun endlich steht es vor den Toren,
das Feste hoch wie niemand schon,
außer Ostern, das ist höher,
aber kann man das wirklich sagen?
Sollte man nicht lieber den Papst einmal fragen?
Naja, wie dem auch immer sei,
noch ist Weihnacht nicht vorbei,
ferner ist noch nicht einmal Christkind geboren.
Auch Frau Holle lässt sich Zeit,
soll’n wir noch bis Neujahr warten,
dass es endlich einmal schneit?
Es geschehen jetzt hier Dinge,
die man nie als möglich dachte,
viele werden richtig hilfsbereit,
das es durch die Sphären klinge:
verhindern so, so manches Leid.
Auch die Ferien sind nicht mehr weit.
Dr'um lasst uns einmal wieder singen,
könnt’ es nicht mal weihnachtlich klingen,
feiern, Freude überall,
so verkünden es die Engel mit lautem Schall.
1 Kommentare:
Hi Ruben,
ich finde dein gedicht gut
besonders díe stelle "und hat dadurch die stile nacht zunichte gemacht".
wir sehen uns dann wider in der schule .
Ciao
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